AIDS Hilfe

30 Jahre Braunschweiger AIDS-Hilfe

Anfang der 80er Jahre berichteten die Medien erstmals über Aids. Überwiegend erfasste die Krankheit schwule Männer – erst in den USA dann, in Deutschland. Angesichts dieser Bedrohung, beschlossen engagierte Frauen und schwule Männer aus Braunschweig und Region, eine Selbsthilfegruppe zu gründen.

 

Am 25.09.1985

… war es dann soweit: 12 Frauen und Männer gründeten die Braunschweiger AIDS-Hilfe e.V. Anfangs traf man sich in wöchentlichen Abständen in Privatwohnungen und bot von dort aus Telefonberatung an. Ziel war es, über Ansteckungsrisiken und Schutzmöglichkeiten vor der HIV-Infektion zu informieren sowie Ansprechpartner für alle Fragen im Zusammenhang mit HIV und Aids zu sein.

 

1987

 

… konnte die  AIDS-Hilfe ihre ersten eigenen Büroräume im Keller der Drogenberatungsstelle in der Kurt-Schuhmacher-Straße beziehen. Zuschüsse von Stadt und Land machten dies möglich. Es folgte die Anbindung an den Paritätischen Wohlfahrtsverband und die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. Damals wie heute war und ist es das Ziel der AIDS-Hilfe, von HIV und Aids betroffene Menschen zu erreichen, ihnen einen Raum und die Möglichkeit zu geben, sich kennen zu lernen und auszutauschen. Ende der 80er Jahre wurde Aids häufig als „Schwulenseuche“ oder als „Geißel Gottes“ bezeichnet. Aufgrund dieser und anderer Stigmatisierungen und Diskriminierungen war es lange Zeit nahezu unmöglich, den Ort und die Zeit, an denen sich betroffene Menschen treffen konnten, öffentlich bekannt zu geben.

 

1989

… war das Aufgabengebiet der AIDS-Hilfe dann so stark angewachsen, dass ein Umzug in größere Räume nötig wurde. 1989 nahm auch das Bundesmodell-Projekt  „Frauen & AIDS“ in der Braunschweiger AIDS-Hilfe seine Arbeit auf. Ziel dieses Projekts war es, Prävention speziell für Frauen anzubieten, um einen weiteren und in besonderer Weise von Aids betroffenen Personenkreis zu erreichen. Zwei Jahre später erfolgte ein erneuter Umzug: Über sechs Jahre konnte die AIDS-Hilfe nun ein kleines Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert in der Echternstraße nutzen.

 

1998

…bezog die Braunschweiger AIDS-Hilfe die Räume einer ehemaligen Werkzeugmaschinenfabrik in der Eulenstraße. Wir verstehen uns heute als Beratungsstelle und als Treffpunkt – nicht nur für Menschen mit HIV und Aids. Ausdruck dieses Konzepts ist der integrierte Café-Bereich, der Raum für Veranstaltungen, Begegnung und Selbsthilfegruppen bietet.

 

 

 

 

2007

… haben wir die Selbsthilfeaktivitäten von Menschen, die mit HIV und Aids leben neu aktiviert. So ist die Gruppe seit dem mit der Broschüre „Leben mit Aids“, der Postkartenserie „Aids hat ein Gesicht“ und der Straßenbahnaktion „Aids braucht positive Gesichter“ an die Öffentlichkeit getreten.

 

2015

…  feierten wir  unser 30-jähriges Bestehen mit der Aktion „30Jahre-30 Partner“. Vier hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ein Bundesfreiwilliger arbeiten derzeit in der Braunschweiger AIDS-Hilfe. Sie werden von einem Team von über 50 freiwilligen Helferinnen und Helfern unterstützt.

 

Mit Ihnen sind wir stärker – bitte unterstützen Sie uns im Kampf gegen Aids!

 

 

 


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der Eulenstraße 5
38114 Braunschweig


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von 10.00 bis 16.00 Uhr,
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Fax 0531-58003-30
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