AIDS Hilfe

Samstag | 16.07. | 17 Uhr | AIDS-Hilfe

 

„Ein queerer Blick auf Russland“

Homosexualität ist in Russland seit 1993 nicht mehr strafbar. Allerdings verbietet das „Gesetz gegen Homopropaganda“ von 2013, öffentlich positiv über Homosexualität zu sprechen. Zudem erschwert das „Ausländische Agenten Gesetz“ von 2012 die Arbeit von HIV- und LGBTIQ-Aktivist_innen.

 

Heute wollen wir einen Blick auf Russland werfen: Warum wurden diese Gesetze eingeführt und hat sich seitdem die Einstellung der Gesellschaft zum Thema Homosexualität zum Negative(re)n verändert? Welche historischen und sozialen Gegebenheiten führten in die Realität von 2016? Was steckt hinter der Maske von
Putins „Großer-Gesten-Politik“? Aber auch ganz praktisch: Welche Auswirkungen haben die Gesetze für LGBTIQ-Aktivist_innen? Ist ein offen queeres Leben in Russland überhaupt möglich? Und gibt es für uns im Westen Möglichkeiten, die Community in Russland zu unterstützen?

 

Um diese und weitere Fragen zu erläutern, haben wir kompetente Gäste eingeladen: Helena Bondarewa, geboren 1987 in Tula und aufgewachsen in
Paderborn, forscht für ihre Masterabschlussarbeit in Ethnologie und Gender Studies an der Universität Göttingen zu Diskriminierung und Nonkonformität in Russland.
Dmitry Chunosov und Ivan Yartsev haben sich in Russland an mehreren LGBTIQ-Aktionen beteiligt und für die gleichgeschlechtliche
Ehe und gegen Homophobie gekämpft. Aus diesem Grund wurden sie dort politisch verfolgt und verhaftet. Im Jahr 2014 sind die beiden nach Deutschland geflohen. Aus ihren Erfahrungen heraus unterstützen die beiden andere LGBTIQFlüchtlinge in Deutschland.

 

Der Eintritt ist frei – Spenden für die AIDS-Hilfe sind erwünscht. Die Veranstaltung ist gefördert vom QNN aus Mitteln des Landes Niedersachsen.


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